Ich mag Call a Bike, eigentlich… Es ist superpraktisch, günstig und gut. Ich kenne Call A Bike noch aus der Zeit als es zwei Jungs von GreenCity entwickelten – wir halfen damals in den frühen Neuzigern mit der Website –  und dann leider kurz vor Schluss die Puste aka „Das Kapital“ ausging. Da ist die Bahn eingesprungen. Soweit, sogut.

Vor ein paar Tagen kam eine Mail das die Abbuchung über meine Kreditkarte nicht möglich war. Nicht möglich? Monate lang war es möglich. Ok, kein Problem – logge ich mich ein. Geht nicht, trotz 100% richtiger Zugangsdaten. Ok, eine Email, tagelang – noch immer – keine Antwort der „Kundenbetreuung“. Aber das beste: Heute morgen um drei Uhr endlich auf dem Heimweg ins Bett wollte ich mir eine Fahrrad „callen“ – Ha, die „Kundenbetreuung“, endlich!

Erzählt mir die liebe Frau das meine Kartennummer die meiner Karte ist, welche seit ca. einem Jahr nicht mehr gültig ist. Und über das tolles Feature des Kundenportal: Konnte nicht abgebucht werden, wird automatisch der Zugang zum Portal gesperrt. Damit Kunde ihre Zahlungsdaten nicht ändern kann?!! Was die Idee dahinter ist, ist nur sehr schwer nachvollziehbar für mich..

Zur Dame vom Service: „Keine Ahnung wo sie dann abgebucht haben, aber ich nutze Call A Bike seit über drei Jahren und sie konnten immer abbuchen“. Ok, kein Problem – ich will das Bike, also schnell die neue (?) Kartennummer gesagt  mit der Bitte doch jetzt noch das Fahrrad freizuschalten.

„Oh, das tut mir leid, wir buchen immer nur Mittwochs ab. Probieren Sie es doch nächsten Mittwoch nochmal“

Na, das riecht schon arg nach dem gewohnten Deutschen Bahn Service und ey, selbst unsere Shops gleichen Kreditkarten und Zahlung innerhalb von Sekunden ab… Oder muss das bei der Bahn erst jemand zur Bank bringen?

Verdammt!

Auch schön zu sehen

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